Studien

Motive für die Ansiedlung von F&E-Einheiten in Wien (2019)

Ein Vergleich von ausgewählten Standorten mit Wien

 

Wien ist im europäischen Vergleich ein sehr großer und in einzelnen Feldern hervorragen-der Forschungsstandort. Vor Ort gibt es einen guten Mix aus wissensintensiven Dienstleistungen, echter Produktion und einer starken Gründungsdynamik. 

Weniger deutlich zu beobachten ist eine bewusste Ansiedlung von dezidierten (stand-alone) F&E-Abteilungen multinationaler Unternehmen, um hier Forschung und Entwicklung im Spitzentechnologiebereich oder bei Dienstleistungen zu betreiben. International lässt sich ein stärkerer Wettbewerb darum beobachten, diese Art unternehmerischer Tätigkeit an einen Standort zu holen und andere Städte sind erfolgreich in der Anziehung solcher Einheiten.

Die vorliegende Studie geht der Frage nach, welche Motive, Evidenzen, Gründe und Parameter es auf Seiten innovativer Unternehmen mit dezidierter Forschungstätigkeit gibt, F&E-Abteilungen im Spitzentechnologiebereich an gewissen Standorten anzusiedeln. Die Basis hierfür bildet eine explorative Studie mit Fallstudien in den Vergleichsstädten Berlin, München, Amsterdam und Brünn, vor deren Hintergrund Wiens Profil analysiert wird, um schlussendlich Handlungsoptionen für den Standort abzuleiten.

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Innovationssystem in Centrope (2014)

2014 startete der Prozess „Innovatives Wien 2020“. Im Vorfeld nahm die in Zusammenarbeit mit dem europaforum wien erstellte Studie die Position Wiens als überregionaler Innovationsstandort und Netzwerkknoten in der Region centrope in den Blick. Den Ausgangspunkt bildete eine Stärken-Schwächen-Analyse vor Ort sowie eine vergleichende Untersuchung von europäischen Regionen mit ausgeprägten grenzüberschreitenden Innovationssystemen. Als Ergebnis entstand ein Policy Paper mit modularen Vorschlägen für grenzüberschreitende Kooperationsmaßnahmen, die aus Sicht des Standorts Wien zielführend sind.

 

Regionale Perspektiven für den Forschungsstandort Wien


Von kurzfristigen Maßnahmen wie der Förderung der grenzüberschreitenden Mobilität von Forschenden und Studierenden bis hin zur langfristig verfolgten Ansiedlung von europäischen Großforschungsanlagen reichen die im Bericht aufgezeigten Optionen. Der Innovationsstandort Wien sollte seine Stärken nutzen, um in ausgewählten Bereichen Entwicklunsgachsen mit Partnern in der Region zu bilden. Erfahrungen und Modelle in der Øresundregion, im Eindhoven-Leuven-Aachen triangle, am Oberrhein und im Bodenseeraum bilden die Hintergrundfolie der Empfehlungen.

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