Projekte

Der WWTF und die WWTF GmbH waren und sind an einer Reihe von geförderten Projekten beteiligt, die sich mit Innovationsfragen im weitesten Sinne beschäftigen.

 

 

Forschungsfinanzierung als strategische Herausforderung für die Leitung von Hochschulen

Ein Vergleich zwischen Österreich und Schweden

 

Die zentrale Frage dieses Projekts, das durch den Jubiläumsfonds der Österreichischen Nationalbank finanziert wird, ist wie Universitäten Finanzierungsströme von Forschung in Bezug auf ihre Ziele und Missionen strategisch managen. Dafür führen wir an vier österreichischen und vier schwedischen Universitäten Fallstudien durch. 

Der Projektleiter ist Maximilian Fochler (Universität Wien) in Kollaboration mit Jürgen Janger (WIFO), Michael Stampfer (WWTF), Michael Strassnig (WWTF) und Lisa Ferent (Universität Wien). 

Mehr Informationen finden Sie auf der Homepage des Projekts

 

Inhaltliche Zusammenfassung:

Die zentrale Frage dieses Projekts ist wie Universitäten Finanzierungsströme von Forschung in Bezug auf ihre Ziele und Missionen strategisch managen. Dies ist verknüpft mit größeren theoretischen Fragestellungen: Rezente Entwicklungen (New Public Management) bringen mit sich, dass Universitäten und ihre Leitungen verstärkt als strategische Akteure auftreten. Eingeübte organisatorische Traditionen und die inhärente Unsicherheit der Forschung erschweren diesen Wandel allerdings. Damit bildet die strategische Governance von Forschungsfinanzierung einen interessanten Fall für die Analyse gegenwärtiger Universitäten als Organisationen.

Erstens versucht das Projekt zu verstehen, wie unterschiedliche Finanzierungsströme in die Universität eintreten: Welche Bedingungen und Entscheidungsräume für strategisches Handeln auf Universitäts- und Fakultätsebene sind damit verbunden? Zweitens untersuchen wir, wie unterschiedliche Finanzierungsströme von den Leitungsebenen der Universitäten strategisch für die Erreichung intern und extern gesetzter Ziele genutzt werden bzw. welche intendierten und nicht-intendierten Wechselwirkungen bestehen.

Als Ergebnis erwarten wir einen fundierten Beitrag zur Diskussion über die Veränderung von Governance-Kulturen an Universitäten, der die strategischen Handlungsräume des Universitätsmanagements kritisch analysiert. Unsere Ergebnisse sind relevant für die Hochschulforschung aber auch für Stakeholder im Hochschulbereich sowie in der Forschungsförderung.

Das Projekt hat ein vergleichendes Forschungsdesign: Mit einem doppelten Fallstudienansatz vergleichen wir, wie Universitäten in Österreich und Schweden mit ähnlich gestalteten Herausforderungen umgehen – mit jeweils vier Fallstudien pro Land, ausgewählt nach verschiedenen Universitätstypen (Volluniversität, Technische Universität, usw.). Innerhalb der Universitäten analysieren wir die Rolle von fünf relevanten Finanzierungsströmen, die in allen Universitäten in beiden Ländern auftreten, aber deren qualitative wie quantitative Bedeutung für das strategische Handeln der Universitätsleitungen jeweils unterschiedlich ist. 

Dafür setzen wir einen Mix aus quantitativen und qualitativen Methoden ein - insbesondere die Analyse von Daten zu den Finanzierungsströmen (interne Daten, Daten zur Drittmittelfinanzierung, Survey) sowie qualitative Daten aus Umfragen und Leitfadeninterviews.

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